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Pressemeldung

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30.03.2011

Karrieregefahr Doppel-Abiturjahrgänge: Euro-Internats- und Studienberatung prognostiziert 2011 Bildungsstau für Abiturienten

  • Geringere Studienplatzchancen – Universitäten können Nachwuchsflut aus G8/G9 und ausgesetzter Wehrpflicht nicht auffangen
  • Karriere-Infoline: Euro-Internats- und Studienberatung rät Schulabgängern, durch Auslandsaufenthalte von Krise zu profitieren

(München, 30. März 2011) Die Schüler des Abiturjahrgangs 2010/2011 müssen sich auf einen schwierigen Einstieg in das Ausbildungs- und Berufsleben einstellen. Das prognostizieren die Karrierespezialisten der Euro-Internats- und Studienberatung, München. So drängt in diesem Jahr aufgrund des doppelten Abiturjahrgangs, G8/G9, sowohl in Bayern als auch in Niedersachsen die zweifache Anzahl Schüler in den deutschen Ausbildungsmarkt. Hinzu kommt die zunächst ausgesetzte Wehrpflicht. Jürgen Grunwald, Geschäftsführer der Euro-Internatsberatung: „In den direkt betroffenen Bundesländern ist der Anteil der in den Uni- und Ausbildungsmarkt drängenden Jugendlichen um mehr als 100 % erhöht. Selbst mit dem besten Notendurchschnitt sind die Chancen, auf Anhieb einen Studienplatz zu erhalten, deutlich reduziert. Grundsätzlich hat die Situation aber auch negative Auswirkungen auf den gesamtdeutschen Markt. Und mit Baden-Württemberg, Hessen und Nordrhein-Westfalen folgen 2012 bzw. 2013 bereits weitere große Bundesländer.“ Dennoch bergen die Doppeljahrgänge auch Chancen. Laut Euro-Internats- und Studienberatung lässt sich der Ausbildungsstau leicht umgehen. Vor allem Auslandsaufenthalte lassen die Benachteiligten später als Gewinner aus der Situation hervorgehen. Um Eltern und Jugendlichen zu helfen, hat die Euro-Internats- und Studienberatung jetzt eine Infoline eingerichtet.

Betroffen von der Situation sind nicht nur die aktuellen Doppeljahrgänge. Die Bildungsexperten der Euro-Internatsberatung erwarten, dass es für mindestens drei Jahrgänge zum Rückstau kommt. Deshalb ist es laut Jürgen Grunwald besonders wichtig, jetzt aktiv zu werden. Ganz gleich, ob man in diesem Jahr die Schule beendet oder erst in zwei Jahren.

Schulabgänger – fit machen für die Globalisierung

Die beste Möglichkeit, dem deutschen Ausbildungsengpass effektiv zu entgehen, ist laut Donna Barron, zuständig für die Euro-Studienberatung, seine Englischkenntnisse mit einem Auslandsaufenthalt zu optimieren: „Die Globalisierung erfordert dies ohnehin von Berufseinsteigern. Wer das Thema nun proaktiv angeht, verschafft sich eine optimale Ausgangslage gegenüber den Wettbewerbern. Zudem erhöht ein Auslandsaufenthalt die interkulturelle Kompetenz und beschleunigt die Ausbildung wichtiger Social Skills.“ Hierbei bieten sich mehrere Modelle an. So lässt sich das Studium komplett oder in Teilen im englischsprachigen Ausland absolvieren. Vor allem die britischen, amerikanischen und irischen Universitäten bieten laut Donna Barron beste Voraussetzungen. Auch besteht in der Regel die Möglichkeit, das Studium im Ausland zu beginnen und zu einem späteren Zeitpunkt direkt in ein höheres Semester eines deutschen Studiengangs einzusteigen: „Darüber hinaus werden Absolventen britischer Hochschulen gegenüber deutschen Uni-Absolventen häufig bevorzugt, und zwar branchenunabhängig. In vielen Branchen, wie dem Finanz-, Beratungs- oder auch Pharmasektor, gehört ein Auslandsstudium ohnehin zu den wichtigsten Einstiegsvoraussetzungen. In der Regel kann man sagen, dass Bewerber mit internationalem Background sich bei ansonsten gleichen Voraussetzungen in einer Vielzahl der Fälle gegenüber ihren Mitbewerbern mit Inlandsstudium durchsetzen.“

Weiterhin bietet sich ein Studium an einer der deutschen Privatuniversitäten an, deren Ausbildung auch klar auf die Anforderungen einer globalisierten Welt ausgerichtet ist. Die Vorteile hierbei sind vor allem kleine Klassengrößen, individuelle Betreuung und eine praxisorientierte Ausbildung. Auch stehen die meisten Privatuniversitäten in engem Kontakt mit der Wirtschaft und den renommierten Unternehmen. Vor allem ehemalige Internatsschüler bevorzugen Privatuniversitäten gegenüber staatlichen Hochschulen, weil Ihnen das Konzept vertraut ist. Für Studenten, die sich trotz allem dem Wettbewerb um die raren Studienplätze stellen möchten, bietet die Euro-Studienberatung sogenannte Potenzialanalysen an. Hierbei werden die wahren Talente auf wissenschaftlicher Basis analysiert, sodass die Gefahr, den falschen Studiengang zu wählen, minimiert wird. So brechen in Deutschland auch heute noch rund 30 Prozent aller Studenten ihr Studium vorzeitig ab. Barron: „Unabdingbare Voraussetzung dafür, Spitzenleistungen zu vollbringen, ist, sich seinen echten Begabungen zu widmen. Wer das tut, erhöht auch seine Chancen auf dem Berufsmarkt.“

Strategische Schulwahl hilft

Auch Schüler, die sich aktuell in der oberen Mittel- oder bereits in der Oberstufe befinden, können laut Euro-Internatsberatung bereits jetzt die Weichen für die Zukunft stellen. Jürgen Grunwald: „Mit einem Schul- oder Internatsauslandsjahr in einem englischsprachigen Land kann man bereits zu Schulzeiten wichtige Fremdsprachenkenntnisse sammeln. Alternativ lässt sich das Schulauslandsjahr auch im Anschluss an das Abitur realisieren.“ Auch hierbei werden neben den Englischkenntnissen vor allem Sozialkompetenz und interkulturelles Arbeiten trainiert. Viele Schulen, zum Teil auch im Inland, bieten mittlerweile das sogenannte IB, International Baccalaureate, an, das einem international gültigen Abitur mit besten Karrierechancen gleichkommt. Eine weitere Möglichkeit besteht darin, an ein deutsches Internat zu wechseln, das nach wie vor das G9-System anbietet. Untersuchungen deuten darauf hin, dass durch G8 die Schüler heutzutage zu sehr unter Druck gesetzt werden. Dauerstress, Angst bis hin zu Jugend-Burn-out sind die Folge. Grunwald: „Ganz gleich ob bei G8 oder G9 – in einem Internat wird der Alltag der Schüler völlig anders organisiert. Durch betreute Lernzeiten, individualisierte Nachhilfe und kleinere Klassengrößen werden die Schüler hier deutlich besser auf das Abitur vorbereitet.“

Infoline eingerichtet

Um verunsicherten Eltern und Jugendlichen Hilfestellung zu geben, hat die Euro-Internats- und Studienberatung unter 089 455555-45 eine Infoline eingerichtet, unter der man mit einem Bildungs- oder Studienberater sprechen kann. Jürgen Grunwald: „Hier können wir eine Ersteinschätzung zur jeweiligen Situation abgeben, die in einer Studienberatung, in einer Potenzialanalyse oder einer kostenlosen Internatsberatung vertieft werden kann.“

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