Erfahrungsbericht der Schülerin Paulina


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Pauline berichtet über ihren Auslandsaufenthalt in Großbritannien

"Letztes Jahr habe ich mich entschieden, für sechs Monate ein Internat in England zu besuchen, um die englische Sprache besser kennenzulernen. (…) Mein sechsmonatiger Aufenthalt in Canterbury war eine der größten und besten Erfahrungen, die ich bisher gemacht habe. Als ich nach meiner langen Reise endlich ankam, wurde ich schon freudig von meiner Zimmernachbarin und vier anderen Mädchen empfangen. Ich fühlte mich sofort wohl und aufgenommen. Wir hatten einen festen Tagesablauf, der oft ziemlich lang und anstrengend war, aber wir hatten nach dem Unterricht immer noch genug Zeit, uns mit Freunden zu treffen oder etwas zu unternehmen. Da ich in der Lower Sixth war, musste ich nicht wie die Unterstufenschüler strikte Schuluniform tragen, sondern durfte mit einfacher Businesskleidung, wie zum Beispiel Hosenanzug oder Rock, Bluse und Blazer, zum Unterricht kommen. (…)
Wir wurden um 7.30 Uhr geweckt, und mussten um 8.00 Uhr fertig beim Frühstück sitzen. Danach hatten wir noch etwa eine halbe Stunde Zeit, uns komplett für den Unterricht vorzubereiten. Der Tag begann um 8.35 Uhr abwechselnd mit Kirche oder einer Stunde mit dem Vertrauenslehrer, mit einer Rede von der Direktorin oder von deinem Housemaster. Um 9.05 Uhr begann der Unterricht deiner selbst gewählten Kurse. Da man in der Oberstufe nur vier Fächer hat, hat man auch sehr viele Freistunden, im Gegensatz zu der Unterstufe. Um 13.20 Uhr trafen sich alle Schüler gemeinsam im großen Speisesaal zum Mittagessen. Es gab jeden Tag eine Auswahl verschiedener Gerichte, mit Suppe und Nachtisch. Nach einer Pause ging es um 14.25 Uhr mit drei weiteren Unterrichtsstunden bis um 16.20 Uhr weiter. Bis zum Abendessen um 18.00 Uhr hatten wir Freizeit, die wir mit verschiedensten Aktivitäten genutzt haben. Je nach Wetter, Lust und Laune trafen wir uns zum Schwimmen, spielten Tennis oder fuhren in die Stadt.
Nach dem Abendessen hatten wir je nach Schulstufe ein bis zwei Stunden Prep-Time (es war Pflicht, etwas für die Schule zu tun). Anschließend machte jeder, was er wollte, traf sich mit Freunden im Common Room zum Reden oder Fernsehschauen. Oder man nutzte die Zeit für sich im Zimmer, bis wir je nach Stufe um 22.00 Uhr oder 22.30 Uhr ins Bett gehen mussten. Die Monate verflogen auch durch die Unterbrechungen der Ferien, die ich in meiner Heimat verbrachte, immens schnell. Ich habe sehr schnell Freundschaften geschlossen, die das Leben interessanter machen. Ich bin glücklich, so viele liebe Menschen verschiedener Nationalitäten kennengelernt zu haben, die mir vor allem durch das gemeinsame Internatsleben schnell ans Herz gewachsen sind. (…)"

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